Caren Pauli Fotografie | Japan 2015 – Kyoto
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Japan 2015 – Kyoto

Japan 2015 – Kyoto

Halli Hallo,

hier kommt der zweite Post mit Bildern aus Japan! Die Bilder stammen diesmal nicht aus TOKIO, sondern aus KYOTO. Dort haben wir den zweiten Teil derReise verbracht und diese Erfahrung war nicht minder beeindruckend und schön, wenn auch auf eine ganz andere Weise. KYOTO ist eine wundervolle Stadt mit vielen Facetten und Winkeln, die man als Besucher entdecken kann und sollte. Der Flair des traditionellen Japan ist dort allgegenwärtig und bei all den verdammt tollen Motiven konnte ich die Kamera kaum aus der Hand legen.

Damit das Bilder-gucken nicht zu öde ist, gibt’s wieder ein paar Fun Facts zwischen den Fotos. Viel Spaß beim Scrollen und bis bald!

 

 

 

1. Kyoto war viele Jahre lang Hauptstadt in Japan. Als alte Kaiserstadt birgt sie

deshalb eine Unmenge an kulturellen Schätzen – an jeder Ecke gibt es mindestens

einen Tempel/Garten/Shinto-Schrein, der entdeckt werden möchte. Da KYOTO

während des 2. Weltkriegs von Zerstörungen verschont wurde, sind alle seine

Schätze erhalten geblieben. Viele der Bauwerke zählen zu den berühmtesten Japans

und nicht wenige von ihnen sind Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

 

 

 

2. Arthur Goldens Buch „Memoirs of a Geisha“ wurde in Kyoto verfilmt.

Wer den Film kennt, wird viele der Locations in der Stadt wieder erkennen

und als Fan des Buchs war das für mich schon ein kleines Highlight.

 

3. Ich hab mich unterwegs in die japanische Esskultur verliebt. Irgendwie

hat sich dort alles viel entspannter angefühlt. Es gibt zwar einen Haufen kulturelle

Benimmregeln beim Essen, aber von Touristen wird nicht erwartet, diese zu kennen.

Wissen muss man eigentlich nur, dass man (zumindest in traditionelleren Restaurants)

 oft gebeten wird, die Schuhe auszuziehen (man bekommt dafür ein Paar Schlappen)

 und auf dem Boden zu sitzen. Wenn möglich leise zu sprechen,und natürlich

alles mit Stäbchen zu essen. Am Anfang bin ich beim Essen fast verhungert,

weil ich mich so blöd angestellt habe, am Ende konnte ich sogar

Ramen Suppe mit Stäbchen essen.

 

 

 

 

4. Ich bleibe mal beim Essen. Nicht nur, dass mich die Aufmachung und

Qualität des Essens begeistert hat („billig“ heißt nicht automatisch „schlecht“, sondern

einfach „schlicht“), darüber hinaus war es immer frisch und oft frei kombinierbar.

In vielen Restaurants gibt es keine festen Menüs, sondern teishokus. Das sind

quasi meal sets, die aus verschiedenen Gerichten bestehen, die separat angerichtet

und miteinander kombinierbar sind. Dadurch hat man eine große Menge Schüsseln und

Teller vor sich, die man essen und miteinander teilen kann.

 

 

 

5. Die Bilanz am Ende unserer Reise: Der Gegensatz beider Städte könnte

krasser nicht sein. Beide sind auf ihre Art faszinierend und auch überfordernd.

Während man in TOKYO von einer Reizüberflutung zur nächsten stolpert,

bekommt man in KYOTO schnell das Gefühl, man könne all diese kulturellen

Schätze niemals besichtigen, ohne etwas Wichtiges zu vergessen. Obwohl wir

eine Menge unterwegs waren, mussten wir uns auf einige Highlights beschränken

und konnten nicht alles sehen, was diese Stadt, die auf den ersten Blick

so klein wirkt, zu bieten hat.

 

 

 

caren
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