Caren Pauli Fotografie | Japan 2015 – Tokyo
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Japan 2015 – Tokyo

Japan 2015 – Tokyo

Halli Hallo,

wie vor gefühlten 10 Jahren angekündigt, kommt hier nun der erste Post mit Bildern meiner Japan-Reise! Aufgrund der Unmenge an Material werde ich die Fotos thematisch auf 2 Posts aufteilen. Den Anfang macht TOKIO, wo wir die erste Woche unseres Aufenthalts verbracht haben.

Natürlich könnte man zu jedem Bild eine eigene kleine Geschichte erzählen, aber da dies nun mal ein Foto-Blog ist, werde ich mich auf ein paar einzelne Fun Facts beschränken.

Die Bilder sind in erster Linie Touri-Shots und weder raffiniert vom Bildaufbau, noch besonders aufwendig bearbeitet. Ich persönlich bin schon stolz auf mich, dass ich die Kamera überhaupt so oft mitgenommen habe, denn nach 5-stündigen Märschen durch die Innenstadt fühlte sie sich im Rucksack an wie ein Stein. Natürlich konnte ich mich auch nicht für ein einzelnes Objektiv entscheiden, sodass das 10-20mm und das 50mm beide mit mussten. Mein Rücken wird es mir später danken. Hier nun eine Riesenladung Bilder, gewürzt mit ein paar Fakten für alle, die es interessiert oder selbst mal dorthin verschlagen sollte.

 

 

 

1. In Tokyo scheint kein Müll zu existieren. Aber auch keine Mülleimer.

Ich bin teilweise stundenlang mit Bonbonpapier oder leeren Flaschen in der Hand

durch Bahnhöfe gelaufen, weil es einfach nirgendwo eine Möglichkeit gab,

es zu entsorgen. Diese Stadt ist so verdammt sauber,dass ich mich irgendwann

gefragt habe, welchen geheimen Weg der Müllentsorgung die Japaner praktizieren,

von dem sie Touristen nichts erzählen.

 

 

 

 2. Für Menschen mit einer schwachen Blase sind japanische Städte der Himmel

auf Erden. Es gibt einfach überall öffentliche Toiletten. Perfekt sauber. Und umsonst.

 Was man als Europäer dafür in Kauf nehmen muss, ist allerdings eine verwirrende

Vielfalt an Knöpfen, unter denen man die Funktion kaum ausfindig machen kann.

 

 

 

3. In Japan gibt es für jede Süßspeise eine Variante mit Matcha. Matcha-Kekse, Matcha-

Latte, Matcha-Frapuccino, Matcha-Eiscreme. Der absolute Matcha-Traum. Wir haben so

ziemlich alles davon probiert, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Kann man machen,

muss man aber nicht.

 

 

 

4. Die Japaner sind sehr freundlich, aber auch extrem distanziert. Das ist eigentlich kein

Geheimnis, aber trotzdem sehr ungewohnt, wenn man direkt damit konfrontiert ist.

Smalltalk ist ein Phänomen, welches offenbar nicht sehr verbreitet ist, allerdings

ist das nur meine Beobachtung eines Außenstehenden.

 

 

 

5. Tokyo ist eine Stadt der Extreme und der Gegensätze.

Das kann auch überfordernd sein. Wenn man abends durch die Straßen

von Shinjuku läuft, kommt man sich selbst inmitten dieser lauten, bunten,

sich überschlagenden Umgebung ganz klein vor. Doch abseits des Nachlebens

und der Popkultur gibt es auch in Tokyo versteckte Oasen der Ruhe,

man muss sie nur finden. Hinter der nächsten Straßenecke wartet auf einmal

ein grüner Park oder farbenfroher Tempel auf einen und man bekommt

etwas vom traditionellen Japan zu spüren. Für unsere Entdeckungstouren

haben wir den Lonely Planet-Reiseführer im Pocket-Format verwendet und

ich kann ihn wirklich nur empfehlen. Auch wenn er einem das Gefühl gibt,

man könne selbst mit 3 Monaten mehr Zeit nicht alles

sehen und erkunden.

 

 

 

 

 

Das war’s auch schon. Alle genannten Fakten sind natürlich nur halb ernst gemeint, ich würde mir nicht anmaßen wollen, die japanische Kultur innerhalb eines Urlaubs ergründen zu können – also bitte nichts davon in eure Bachelorarbeit zum Thema Japanologie kopieren. ; )

 Auf bald!

 

 

caren